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Posted on Jun 16, 2008 under Allgemein | No CommentDa nach den Schinkennudeln Samstag abend an laufen nicht mehr zu denken war, habe ich die 40 Minuten Runde kurzerhand auf den Sonntag morgen verlegt.
Irgendwie hat die kleine Püppi das gemerkt, jedenfalls war Sonntag morgen an schlafen nicht mehr zu denken, wenn ein Junghund mit nasser Hundenase feststellt, ob man wirklich noch schläft bzw. hüpfender Weise einen geeigneten Schlafplatz auf dem Bett sucht, bei dem man sich den Hundebauch noch kraulen lassen kann.
Also stehe ich kurz vor neun vor der Haustür. Den Pimpf am Joggergurt und los gehts. Diesmal in eine vollkommen andere Richtung. Ein Stück die Landstraße entlang, um dann in den Wald Richtung Offenbach abzubiegen. Für den kleinen Hund gibts viel zu schnuffeln und ich kann in Ruhe vor mich hin laufen. Die Zeit vergeht schnell, also den Rückweg angetreten. Diesmal auf Asphalt, die Landstraße entlang. Das müssen wir allerdings noch üben, der Pimpf findet schnelle Autos noch gruselig.
Da es den Sonntag über immer wieder regnet, ist nicht allzuviel zu tun und ich schlüpfe daher gegen 19.00 Uhr nochmal in die Klamotten. Es regnet wieder mal und daher ist heute “Regenjackenpflicht”. Auch mit Erin laufe ich Richtung Offenbach im Wald. Nach ein paar hundert Metern biege ich ab auf einen Seitenweg. Der ist allerdings nicht lang. Wir kommen im Industriegebiet raus. Zwischenzeitlich hat es aufgehört zu regnen. Das Industrieviertel ist Sonntags wie ausgestorben und so kann ich dank des nicht vorhandenen Charmes der Industriebauten meinen Gedanken so nachgehen und einen Schritt vor den anderen setzen. “Miss Laufbegleithund” ist die perfekte Begleitung. Sie kennt ihren Abstand, weiß wann sie warten muß, hat ihre Laufkommandos einfach perfekt drauf. Ein Hund der gänzlich ohne Leine auskommt.
Ich biege wieder ab in Richtung der Heuwiesen. Eine meiner alten Laufstrecken, als wir noch in der Zivilisation wohnten.
Der Weg ist mit hohem Gras bedeckt. Füße heben ist angesagt und trotzdem sind die Schuhe und Hosen binnen Minuten durchgeweicht. Das Laufen ist richtig anstrengend hier. Die Strecke werde ich mir merken. Eine kleine Abwechslung für die sonst so leichten Flachlandläufe ![]()
Schon bin ich wieder auf dem Rückweg. Erin legt jetzt einen Zahn zu. Irgendwo zieht ein Gewitter auf. Sie hat ein Gespür dafür (und leider auch ganz viel Angst). Also gehts einen Tick schneller heimwärts.
Nach gut 60 Minuten stehen wir wieder vor der Haustür. Gerade rechtzeitig. Wenige Minuten später regnet es (wieder mal).



