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Posted on Okt 14, 2008 under Allgemein, Training |
Gestern wollte ich “einfach so” laufen. Eigentlich hatte ich keine Lust. Ich war müde und die Füße waren kalt. Trotzdem wollte ich mal sehen, wie weit ich komme.
Also raus aus der Haustür, rein in den Wald. Die Sonne stand am Himmel, das Laub raschelte und schnell wurde es warm. Ich hatte die Weste noch über das Shirt gezogen und das war exakt zuviel. Ich kam also ins schwitzen, was sich natürlich nicht besonders gut auf den Puls auswirkte. Trotzdem lief es sich ganz anständig, also weiter. Abgebogen Richtung Queich, einmal rüber über die Queich und wieder rechts Richtung “Knittelsheimer Mühle”. Dort angekommen, trat ich dann doch den Heimweg an. Knittelsheim ist immerhin drei Ortschaften weiter und irgendwann wird es auch dunkel. Schneller als erwartet, wie ich später noch feststellen durfte.
Durch Knittelsheim muß der Jungspund an den Joggergurt. Schön ist es dort zu laufen. Links und rechts Fachwerkhäuser, schön bepflanzte Höfe…und *zack* fall ich über das Hundekind und lieg auf dem Fußweg! Zum Glück ist nichts weiter passiert. Wir kommen beide mit dem Schreck davon. Ab dann ist allerdings der Wurm drin!
Zwischenzeitlich sind wir gut 1:40 unterwegs und ich hab Durst. Natürlich ist das isotonische Getränk daheim im Kühlschrank. Wo sonst. Das ich mich zu warm angezogen habe, rächt sich nun doppelt. Ich muß immer häufiger Gehpausen einlegen. Der Puls schiest hoch und mir gehen die Kräfte aus.
Also laufe ich einen nicht unerheblichen Teil des Rückweges und zwischenzeitlich wird es immer dunkler.
Weder ich, noch die Hunde haben irgendwas reflektierendes an. Jane bleibt jetzt ganz an der Leine, Erin muß ich immer wieder mal zurückrufen. Tabbert die 20m vor mir her ist der Hund nicht mehr zu sehen. Ich nehme nochmal alle Kräfte zusammen und laufe wieder los. So bin ich vielleicht am Ende meiner Kräfte, aber wir kommen eher heim.
Mittlerweile laufen wir die Landstraße entlang. D.h. ab und an sehe ich etwas mehr, aufgrund der Autos die vorbei fahren.
Die letze Abbiegung durch “unseren” Wald, nur noch 1,5km bis zur Haustür. Es ist mittlerweile stockdunkel, Nebel zieht auf. Mir ist nun auch noch flau im Magen und ich fange an zu frieren, weil ich verschwitzt in der aufziehenden Kälte unterwegs bin. Ich lege die letzte Gehpause ein. Hier zu laufen ist mir zu riskant.
Ich stehe ich vorm Haus und was bleibt ist Ärger darüber, das ich so “unbedarft” an diesen Lauf rangegangen bin. Wenn ich am Sonntag für 17km auch 2,5 Stunden brauche, oh weh…..
Posted on Okt 10, 2008 under Allgemein, Training |
Die Einträge werden spärlicher. Das liegt aber nicht daran, das ich nicht laufe, sondern daran, das Freizeit zum knappen Gut wird, bei all den Hobbys.
Zwei Stunden “Testlauf” für den Halbmarathon am 19.10. habe ich bereits diesen Montag absolviert. Der Muskelkater am nächsten Tag hielt sich in Grenzen. Mit der gelaufenen Strecke in dieser Zeit war ich nicht ganz so zufrieden und leider spinnt das Nike+ Widghet immer wieder. Die Läufe werden wieder einmal nicht angezeigt.
Heute lief ich einfach mal los. Die Landstraße entlang bis vor zum “Lauftreff” und dann durch den Wald. Nach Überquerung der nächsten Umgehungsstraße war ich sozusagen wieder auf meiner üblichen “großen Golfplatztour” die ich dann wieder bis vor die Haustür lief. Kilometer und Puls waren diesmal okay. Wenn ich so beim Halbmarathon laufe, könnte es klappen mit unter 2:18.
Nächsten Montag wird es einfach nochmal einen Lauf geben. Mehr als 15km wird er auf jeden Fall sein, je nach Wetter. Ich bin immer noch bemüht, meine “Zeitziele” einzuhalten. Wir werden sehen und berichten…
Posted on Okt 01, 2008 under Allgemein, Training |
Zurück ins herbstliche Deutschland, zurück zu 10°C Laufwetter.
Gestern meckerte der innere Schweinehund stark, letztendlich quälte ich mich doch in die Klamotten. 40 Minuten sind schnell “erlaufen”. Also kurz nach 18 Uhr raus aus der Haustür, ab in den Wald. Die Hunde haben nun erstmals die Leuchthalsbänder an und ich trage eine Reflektorweste.
Leider habe ich nicht bedacht, das es ruck zuck dunkel wird und gegen sieben es im Wald sackduster ist und außerhalb, entlang der Straße nur durch die Scheinwerfer der Autos beleuchtet wird.
Also brachte ich die letzten 20 Minuten damit zu, mit Adleraugen auf zwei hüpfende Leuchtstreifen vor mir zu achten, die sich keinesfalls außerhalb des Weges bewegen durften.
Entspannt laufen ist definitiv anders! Dafür war ich für mich ungewöhnlich schnell, trotz verhältnismäßig niedrigen Puls. Die Runde war also diesmal größer als gewöhnlich.
Aber ab sofort laufe ich wieder morgens 
Posted on Sep 28, 2008 under Allgemein, Training |
Die fünfzehn Laufband-Kilomenter bescherten mir am Donnerstag einen saftigen Muskelkater. Das hat man nun davon, wenn man zu schnell zuviel will. Natürlich tat es dort weh, wo es schmerzt, wenn man bergauf läuft, am Allerwertesten am Meisten.
Also lies ich den Donnerstag lauffrei und wagte mich erst am Freitag wieder auf eine Runde aufs Laufband. Diesmal gemütliche 40 Minuten, streckenunabhängig. Bergläufe auf dem Laufband machen irgendwie Spaß, laufen bei Sonnenschein draußen, angenehmen 22° C drinnen und VH1 auf dem Bildschirm ist “Luxuslaufen” sozusagen 
Samstag dann ebenfalls einfach 40 Minuten “Berglauf”. Diesmal steigere ich nur das Level. Schade, das ich ab Montag wieder im herbstlichen Deutschland auf topfebenen Strecken laufen muß. Zum Abschluß gönne ich dem immer noch vorhandenem Muskelkater eine “Hot Stone Therapy”. Unbedingt empfehlenswert. Danach bin ich nicht nur super enstpannt, die Massage mit den heißen Steinen, hat den Muskelkater verbannt. Klasse Sache das und als Belohnung irgendwie das Sahnehäubchen für meine “Laufbanderlebnisse”.
Posted on Sep 24, 2008 under Allgemein, Training |
Der Einzug von “Bärchen” lies mich eine Pause im Laufplan einlegen. Sein plötzlicher, dramatischer Unfalltot lies mich erstarren. Ich war nicht mehr fähig zu laufen, spielte mit dem Gedanken die Schuhe hinzuschmeisen.
Doch irgendwie fehlt was, wenn man so garnicht läuft. Zuviel Freizeit oder so 
Jane, der hibbelige Junghund, der die üblichen Gassirunden zu langweilig sind, eine Waage deren Zeiger sich schnurstracks in die falsche Richtung bewegt, eine vierbeinige “grande Lady”, der es genauso geht und dazu der immer näher kommende Termin für den Halbmarathon - all das tat noch sein übriges.
Der Übberraschungsurlaub nach Dubai kam mir entgegen. Hier wollte ich wieder anknüpfen mit dem Laufpensum. Alternativ zählen Shoppingorgien in den Malls als Training 
Nun ist “Baustelle Dubai” während des Ramadan und bei 40° nicht unbedingt Läufers Paradies. Also zog ich es vor bei klimatisierten 22° ein Laufband zu nutzen und dabei die Leute, die am Gym vorbei kommen, zu beobachten oder meinen Blick über den künstlich angelegten Betonbach und die verstaubten Palmen im Außenbereich schweifen zu lassen.
Ich begann langsam, an ein Laufband muß man sich auch erstmal gewöhnen. Nach und nach pendelte ich die Geschwindigkeit des Bandes ein und spulte km um km im “Random-Modus” herunter. 15km sind es letztendlich geworden. Sie gingen gut durch die Beine, die Musik u.a. “alles neu” von Peter Fox passte irgendwie zu den Baustellen ringsum :)
Für morgen habe ich mir einen lockeren Berglauf vorgenommen. Wenn man schon mal die Möglichkeit hat
Wir werden sehen…