Posted on Jan 09, 2007 under Allgemein, Training |
9.1.2007 von simsa.
Zwei Wochen Lauffaulheit sind um!
Nachdem mich mein Hunger heute mittag Richtung Burger King trieb und der wie ein Stein im Magen liegende Wopper wieder raus, beschloss ich daheim “jetzt musst du los”!
Also, Schuhe an und ab in den “Bebbel”. Der Hund ist eine Augenweide. Wie sie im ruhigen Trap vorne raus läuft, ein echter “Zugpartner”. Den Gang zum Fast Food bereue ich augenblicklich. Gott, tut der Magen weh. Der Wopper hopft wie ein Stein in meinen Eingeweiden herum.
Der Puls ist, trotz moderater Geschwindigkeit, zu weit oben. Heute macht mir das Laufen zu schaffen. Zusätzlich habe ich 14° Außentemperatur unterschätzt. Ich fange an zu schwitzen in der viel zu dicken Laufjacke.
Die Zeit will heute garnicht vergehen. Irgendwann sind die 60 Minuten dann doch voll. Meine übliche Runde, die ich in dieser Zeit laufe, habe ich heute nicht annähernd geschafft. Dir restliche Strecke bis nach Hause lasse ich es dann ruhigen Schrittes angehen.
Ich lauf lieber wieder regelmässig. Zwei Wochen Pause ist eindeutig zu lang.
Posted on Okt 30, 2006 under Allgemein, Training |
30.10.2006 von simsa.
Jemand schlaues sagte mal: die Hälfe der Läufer, läuft um etwas zu finden. Die andere Hälfte läuft vor etwas davon.Am Wochenende war Seminar und ich zu faul zwischendurch heim zu fahren um zu laufen. Also verschob ich den 2 Stunden-Lauf auf diesen sonnigen Montag.
Gleich morgens ging es los. Nebligen Atem vor uns herschiebend machten Hund und ich uns auf den Weg in die nächste Kleinstadt.
Auf den Weg nahm ich den obigen Satz mit um darüber nachzudenken.
Wenn daheim die Luft brennt, ziehe ich meine Schuhe an. Noch lieber als sonst. Also laufe ich davon? Kann man den wirklich davonlaufen? Aber auch: wie oder was kann man denn “finden” beim laufen?
Einen Fuß vor den anderen zu setzen hat etwas von Meditation. Nach der ersten Stunde ist der Kopf leer. Was spielt es auch für eine Rolle, ob man wegläuft oder nicht. Ich “horche” wie es meinen Füßen geht, “frage” meine Knie ab, ob die Belastung okay ist, spüre die Oberschenkelmuskulatur. Ich kontrolliere meinen Atem, verinnerliche die Schritte. Die Sonne lacht auf uns herab und es wird langsam wärmer.
Der Hund überträgt seine Lebensfreude auf mich. Wenn ich sehe, wie sie sich genüsslich nach 10km in irgend etwas wälzt, kann ich nicht anders - ich muss lächeln.
Nach weiteren Minuten meldet sich das Schultergelenk kurz. So wie letzten Sonntag auch. Nach einigen Metern ist das wieder vorbei.
Eine Stunde vierzig Minuten.
Ich spüre Durst. Mist, nix zu trinken mitgenommen. Habe geglaubt “bei der Kälte brauchste nix trinken”. Das holt mich jetzt ein. Nun, die letzten Minuten werde ich auch noch schaffen.
Nach 1:58.50 stehe ich wieder vor der Haustür. Was zeigt die Uhr?
1:58.50/156AVG/1144kcal