Posted on Mai 12, 2008 under Allgemein |
Sonntag - Zeit für den Wochenrückblick!
Der innere Schweinehund oder der lauffaule Teufel auf meiner Schulter hatte mich noch nie so fest im Griff wie diese Woche!
Klamotten und Schuhe an, was eine innere Diskussion. Bei dem warmen Wetter kamen teilweise nach wenigen Minuten diese teuflischen “für was mache ich das eigentlich hier…?” Gedanken. Trotzdem: die Läufe wurden zwar alle etwas verschoben, aber ich bin sie gelaufen. Die sonntäglichen 50 Minuten habe ich jetzt auf den Pfingsmontag verschoben und habe mir fest vorgenommen, diese auch gleich morgens “abzulaufen”. Ich hoffe für die nächste Woche kann ich damit dem Schweinehund etwas “davonlaufen” 
Posted on Apr 30, 2008 under Allgemein, Training |
Mittwoch morgen, der Puls ist noch am schlafen und bleibt daher niedrig. Die halbe Stunde, die eigentlich in den Dienstag gehört, ist zu laufen. Innerhalb weniger Minuten schnellt der Puls nach oben, als würde ich Hochleistungen vollbringen! Dabei sieht meine Morgenrunde genauso aus, wie sie sich anhört. Bedächtiges einen Fuß vor den anderen. Was mache ich falsch?
Ich atme falsch! Wie war das nochmal mit der Atemregel? Drei Schritte ein, drei Schritte aus? Also, konzentriertes Atmen beim laufen. Ein, aus, ein, aus. Ich komme mir vor wie der fleischgewordene Blondinenwitz! Aber es funktioniert, innerhalb kurzer Zeit geht mein Puls auf gutes Niveau herunter und stabilisiert sich. Zukünftig also ist konzentriertes Atmen angesagt.
Posted on Apr 23, 2008 under Allgemein, Training |
Nachdem ich den 30 Minuten Lauf von gestern auf heute verschoben habe, sind wir die Runde gleich heute morgen gestartet. Meistens blieben wir heute sogar weit unter 130 Pulsschlägen.
Die letzten beiden Wochen haben wir, wider dem inneren Schweinehund, jedes Training absolviert und das ist auch gut so 
Posted on Apr 15, 2008 under Allgemein, Training |
Was macht Frau an einem Tag, der mit der Euthanasie von Karlchen beginnt?
Sie versucht sich mit Schokoladenpudding zu trösten. Leider hilft das ja nun nicht wirklich.
Also kurz vor zwanzig Uhr die Schuhe an, den “Pimpf” geschnappt und bei Nieselregen die 30 Minuten Runde absolviert. Das Wetter entspricht der Stimmung. Die Geschwindigkeit der Wut im Bauch und der Trauer im Kopf. Laufen macht den Kopf frei und so kommen wir durchnässt, wieder halbwegs im Reinen mit der Welt und fertig daheim an.
Posted on Nov 01, 2006 under Allgemein, Training |
1.11.2006 von simsa.
…gegen den Kater lauf ich heute

Dank einer langen Halloween-Nacht und wenig Schlaf, fällt es mir schwer heute die 60 Minuten anzutreten. Ich ziehe die Schuhe gleich morgens an. Werde ich mir eben den Schlaf aus den Augen, die Müdigkeit aus den Knochen und die Magaritas aus dem Blut laufen.
Zum Glück scheint die Sonne, ist die Luft kalt und klar und der Hund ein super Motivator in seiner unermüdlich vorausrennenden Art.
Heute nehme ich ein paar Stücke mit, nach deren Rhytmus wir die Nacht durchgetanzt haben. Z.B. LL Cool J “Headsprung” und Lexy und K. Paul “Lets play”
Daten: 01:00.14/153AVG/556kcal
Posted on Okt 30, 2006 under Allgemein, Training |
30.10.2006 von simsa.
Jemand schlaues sagte mal: die Hälfe der Läufer, läuft um etwas zu finden. Die andere Hälfte läuft vor etwas davon.Am Wochenende war Seminar und ich zu faul zwischendurch heim zu fahren um zu laufen. Also verschob ich den 2 Stunden-Lauf auf diesen sonnigen Montag.
Gleich morgens ging es los. Nebligen Atem vor uns herschiebend machten Hund und ich uns auf den Weg in die nächste Kleinstadt.
Auf den Weg nahm ich den obigen Satz mit um darüber nachzudenken.
Wenn daheim die Luft brennt, ziehe ich meine Schuhe an. Noch lieber als sonst. Also laufe ich davon? Kann man den wirklich davonlaufen? Aber auch: wie oder was kann man denn “finden” beim laufen?
Einen Fuß vor den anderen zu setzen hat etwas von Meditation. Nach der ersten Stunde ist der Kopf leer. Was spielt es auch für eine Rolle, ob man wegläuft oder nicht. Ich “horche” wie es meinen Füßen geht, “frage” meine Knie ab, ob die Belastung okay ist, spüre die Oberschenkelmuskulatur. Ich kontrolliere meinen Atem, verinnerliche die Schritte. Die Sonne lacht auf uns herab und es wird langsam wärmer.
Der Hund überträgt seine Lebensfreude auf mich. Wenn ich sehe, wie sie sich genüsslich nach 10km in irgend etwas wälzt, kann ich nicht anders - ich muss lächeln.
Nach weiteren Minuten meldet sich das Schultergelenk kurz. So wie letzten Sonntag auch. Nach einigen Metern ist das wieder vorbei.
Eine Stunde vierzig Minuten.
Ich spüre Durst. Mist, nix zu trinken mitgenommen. Habe geglaubt “bei der Kälte brauchste nix trinken”. Das holt mich jetzt ein. Nun, die letzten Minuten werde ich auch noch schaffen.
Nach 1:58.50 stehe ich wieder vor der Haustür. Was zeigt die Uhr?
1:58.50/156AVG/1144kcal