Posted on Jul 01, 2008 under Training |
Letzte Woche war ich vom “inneren Schweinehund” besessen. Statt zu laufen mit zwei Tagen Pause, war die ganze Woche kein Laufen drin, außer Donnerstag. Prompt hatte ich die falschen Laufschuhe an, bemerkte es aber erst, als die nette “iPod Stimme” standhaft blieb und immer wieder behauptete ich müsse “ein paar Schritte gehen, um den Sensor zu aktivieren”. Zurück wollte ich dann auch nicht mehr und so mußte es mal ohne Motivation, nur mit Musik und der Anzeige der guten alten Polar Uhr laufen.
Überraschenderweise werde ich immer schneller, obwohl ich weiterhin bemüht bin den Puls unter 130 Schlägen zu halten! Den Sonntagslauf habe ich dann doch kurzfristig auf Montag verschoben. Die sechzig Minuten am Montag morgen taten gut und auch hier war wieder mal am Ende der Strecke noch Zeit übrig! Wir werden zukünftig wohl die Streckenwahl überarbeiten müssen. 
Posted on Mai 13, 2008 under Allgemein |
Immer wenn ich morgens laufe, läuft es gut! Immer wenn ich morgens laufe, fühle ich mich gut! Immer wenn ich morgens laufe, macht es Spaß!
Was ist anders, wenn ich mittags oder abends laufe? Ich hab was gegessen!
Laufen und richtige Ernährung scheinen enger zusammen zu hängen, als ich bisher vermutete. Zukünftig werde ich bewußter essen vor den Läufen und schauen, ob sich etwas bessert.
Polar: Durchscnittspuls 128/max 142
Und was vermeldet Nike+? Ich bin sehr gleichmäßig gelaufen. Die “Delle” am Schluß war eine Pferdebegegnung
(+) angenehmer Morgenlauf
(-) mal garnix 
Posted on Mai 10, 2008 under Allgemein, Training |
Der Basteltrieb ist erwacht und ich sitze den halben Samstag da und probiere mit wordpress rum. Huch, der Tag ist fast rum, da war doch noch was? Klar, der 40 Minuten Lauf steht an.
Also fix rein in die Klamotten, Schuhe geschnürt und eine nette Waldrunde ausgesucht. Vorbei am Anglersee. Die Hunde freuts: “yeah, reingehüpft” und pitschnass gehts weiter. Im Laufe der Runde gibt es einen kurzen “Reinhüpf”-Halt an einem Regenauffangbecken (reicht um bis zum Bauch nass zu werden
) und die Wende gibt es diesmal an der Queich. Erin schwimmt dort auch eine kurze Runde im fließenden Wasser. Der Flachland-Pimpf läuft die Böschung rückwärts wieder hoch, als er sieht, das man dort mehr als nur die Füße nass macht. 
Mittlerweile rächen sich die Bananen/Joghurt Menüs des Tages. Lässt sich zwar am Computer nebenbei gut essen, aber jetzt hängt mir der Magen bis zu den Kniekehlen. Ungewollter
Nüchternlauf ist nicht zwangsläufig ein Superlauf.
Abhängig davon geht der Puls ständig steil nach oben. Bei >140 lege ich Laufpausen ein. Teile der Strecke bin ich einfach nur gehend unterwegs. Nachdem die 40 Minuten fast um sind, laufe ich wieder los. Ich will heim und was essen, auch wenn das der Polar überhaupt nicht gefällt und mich ihr warnendes Gepiepe begleitet (AVG 134/MAX 151).
(+) wenigstens das Wetter ist super
(-) Puls ist nicht in den Griff zu bekommen, Durst, Probleme beim atmen
Posted on Apr 19, 2008 under Allgemein, Training |
Wenn man nach 10 Minuten laufen, ohne je eine Anleitung in die Hand genommen zu haben, versucht den Nike+ Powersong abzuspielen und wahllos auf dem iPod Wheel rumdrückt und dreht.
Dann wird das Training unterbrochen und die restlichen zwanzig Minuten läuft frau zwar mit Musik aber ohne Aufzeichnung. Glücklicherweise hat die gute alte Polar solchen Schnick-Schnack nicht und die zeigte heute 31:20.6 bei einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 143. Wir sind die Golfplatz-Runde heute schnell gelaufen
Unser Powersong bei you Tube
Posted on Mrz 11, 2007 under Allgemein, Wettkämpfe |
11.3.2007 von simsa.
Heute war der große Tag!
Aber von vorne: wie wohl viele Läufer, die vor so einer Herausforderung stehen, habe ich den gestrigen Tag mit einem phantastischen Spaghetti Frutti di Mare Gericht abgeschlossen.
Heute morgen gibts nochmal Müsli mit Banane. Ich ziehe die Laufschuhe an, der Hund hüpft vor Freude! Leider muss sie da bleiben und versteht die Welt nicht mehr.
In Kandel ist die Hölle los, die ganze Stadt verstopft von Autos. Wir finden unweit des Startes einen Parkplatz und streben Richtung Turnhalle. Chip abholen, umziehen und vorbereiten. Riesenschlangen an der Toilette verleiten es mir, diesem Bedürfnis nochmal nachzukommen. Irgendwo auf der Strecke wird sich ein Busch finden

Ich stelle mich in den Block 2:30 und länger, ganz hinten. Jetzt bereue ich es, Erin nicht mitgenommen zu haben. Etliche Läufer stehen hier mit ihren Hunden an der Leine. Nur meiner musste daheim bleiben. Nächstes Jahr wird alles anders!

Der Startschuß fällt und ich stehe und warte. Endlich, zwei Minuten später kann sich auch unser “Schneckenblock” in Bewegung setzen. Die ersten zwei Kilometer bin ich letzte oder vorletzte Läuferin. Der Puls pendelt sich ein, ich werde warm.
Ab Kilometer drei überhole ich die ersten Leute, die wohl zu schnell losgelaufen sind. Einige bereits hochrot und übel keuchend.
Mein Puls hat sich bei knapp unter 150 eingependelt. Ich laufe mit einer Marathonläuferin durch Minfeld und wir erzählen ein wenig über Zuschauer, schöne Strecken und Marathonläufe.
Kilometer acht - jetzt meldet sich die Blase. Zum Glück ist hier Wald. Ich verschwinde hinter einer Senke. Wieder auf der Strecke, hole ich meine “Zielperson” wieder ein. Kurzfristig steigt der Puls auf 160. Ich merke, das macht nicht viel und bleibe in dieser Geschwindigkeit. Puls zwischen 158 und 160. Jetzt leistet der iPod gute Dienste, die Strecke ist eintönig. Ich habe keine Lust zu erzählen. Beoncé und Billy Idol begleiten mich jetzt.
Mir kommen bereits die ersten Läufer entgegen! Kurzer Blick nach hinten - der Schlußwagen ist nicht zu sehen.

Nach dem Wendepunkt für Halbmarathonläufer schließe ich mich einem neuen “Zugläufer” an. Puls ist bei dieser Geschwindigkeit konstant bei 160, pendelt ab und zu auf 165. Kein Problem, laufen macht Spaß!
Das Schild “Halbmarathon 18km” ist zu sehen. Ich ziehe nochmal ein bisschen an. Eigentlich wollte ich ja unter 2:15 bleiben. Jetzt rächt sich die Lauffaulheit. Macht nix, die letzten Kilometer durchhalten und zeitlich rausholen was halt geht ist jetzt die Devise.
Mit 170er Puls laufe ich die letzten Meter bis zum Stadion. Meine Begleitung läuft noch 500m mit und macht Mut für den Stadioneinlauf.
Im Stadion kann ich nochmals zwei Läufer überholen. Die Pulsuhr piepst ganz bösartig an meinem Handgelenk. Der Stadionsprecher ruft meinen Namen und gratuliert! 2:20:51 zeigt der Zeitmesser - ich habs geschafft!
Hier die Ergebnisauflistung:
Position 1239, Startnr. 1109, Altersklassenplatz 41, Total 287, Bruttozeit 2:20:51, Nettozeit: 2:18:21, Min/km 6,33
Die reichlich zwei Minuten Differenz sind vom Startschuß bis zu dem Zeitpunkt als ich mit meinem Zeitchip die Startlinie überlaufen habe.
Das Frutti di Mare Rezept gibts bei Chefkoch.de


