Posted on Mai 07, 2008 under Allgemein, Training |
Der Dienstagslauf wurde wegen *hab keine Lust* auf Mittwoch vormittag verschoben. Also habe ich ihn heute gleich als Nüchternlauf angesetzt.
Mit nüchternem Magen los ist das eine, nach zwanzig Metern von den beiden Hunden des Reiterhofes “angefallen” zu werden das andere. Meine Laune hat das auf einen Tiefstpunkt gebracht. Zum Glück war es im Wald noch kühl und trotzdem wunderbar sonnig. Sowas lässt einen schnell vergessen. Also einen Fuß vor den anderen gesetzt, Musik genossen, Hunde laufen lassen. Die Waden melden sich wieder mal, gegen Ende antwortet dann auch noch das Knie. Na, prächtig! Noch langsamer laufen geht dann doch nicht, wir werden sehen wie sich das weiter entwickelt. Ich schiebe es einfach auf den überaus schlechten Start heute.
(-) schlechte Laune
(+) Puls bleibt trotzdem < 130
Posted on Apr 30, 2008 under Allgemein, Training |
Mittwoch morgen, der Puls ist noch am schlafen und bleibt daher niedrig. Die halbe Stunde, die eigentlich in den Dienstag gehört, ist zu laufen. Innerhalb weniger Minuten schnellt der Puls nach oben, als würde ich Hochleistungen vollbringen! Dabei sieht meine Morgenrunde genauso aus, wie sie sich anhört. Bedächtiges einen Fuß vor den anderen. Was mache ich falsch?
Ich atme falsch! Wie war das nochmal mit der Atemregel? Drei Schritte ein, drei Schritte aus? Also, konzentriertes Atmen beim laufen. Ein, aus, ein, aus. Ich komme mir vor wie der fleischgewordene Blondinenwitz! Aber es funktioniert, innerhalb kurzer Zeit geht mein Puls auf gutes Niveau herunter und stabilisiert sich. Zukünftig also ist konzentriertes Atmen angesagt.
Posted on Mrz 11, 2007 under Allgemein, Wettkämpfe |
11.3.2007 von simsa.
Heute war der große Tag!
Aber von vorne: wie wohl viele Läufer, die vor so einer Herausforderung stehen, habe ich den gestrigen Tag mit einem phantastischen Spaghetti Frutti di Mare Gericht abgeschlossen.
Heute morgen gibts nochmal Müsli mit Banane. Ich ziehe die Laufschuhe an, der Hund hüpft vor Freude! Leider muss sie da bleiben und versteht die Welt nicht mehr.
In Kandel ist die Hölle los, die ganze Stadt verstopft von Autos. Wir finden unweit des Startes einen Parkplatz und streben Richtung Turnhalle. Chip abholen, umziehen und vorbereiten. Riesenschlangen an der Toilette verleiten es mir, diesem Bedürfnis nochmal nachzukommen. Irgendwo auf der Strecke wird sich ein Busch finden

Ich stelle mich in den Block 2:30 und länger, ganz hinten. Jetzt bereue ich es, Erin nicht mitgenommen zu haben. Etliche Läufer stehen hier mit ihren Hunden an der Leine. Nur meiner musste daheim bleiben. Nächstes Jahr wird alles anders!

Der Startschuß fällt und ich stehe und warte. Endlich, zwei Minuten später kann sich auch unser “Schneckenblock” in Bewegung setzen. Die ersten zwei Kilometer bin ich letzte oder vorletzte Läuferin. Der Puls pendelt sich ein, ich werde warm.
Ab Kilometer drei überhole ich die ersten Leute, die wohl zu schnell losgelaufen sind. Einige bereits hochrot und übel keuchend.
Mein Puls hat sich bei knapp unter 150 eingependelt. Ich laufe mit einer Marathonläuferin durch Minfeld und wir erzählen ein wenig über Zuschauer, schöne Strecken und Marathonläufe.
Kilometer acht - jetzt meldet sich die Blase. Zum Glück ist hier Wald. Ich verschwinde hinter einer Senke. Wieder auf der Strecke, hole ich meine “Zielperson” wieder ein. Kurzfristig steigt der Puls auf 160. Ich merke, das macht nicht viel und bleibe in dieser Geschwindigkeit. Puls zwischen 158 und 160. Jetzt leistet der iPod gute Dienste, die Strecke ist eintönig. Ich habe keine Lust zu erzählen. Beoncé und Billy Idol begleiten mich jetzt.
Mir kommen bereits die ersten Läufer entgegen! Kurzer Blick nach hinten - der Schlußwagen ist nicht zu sehen.

Nach dem Wendepunkt für Halbmarathonläufer schließe ich mich einem neuen “Zugläufer” an. Puls ist bei dieser Geschwindigkeit konstant bei 160, pendelt ab und zu auf 165. Kein Problem, laufen macht Spaß!
Das Schild “Halbmarathon 18km” ist zu sehen. Ich ziehe nochmal ein bisschen an. Eigentlich wollte ich ja unter 2:15 bleiben. Jetzt rächt sich die Lauffaulheit. Macht nix, die letzten Kilometer durchhalten und zeitlich rausholen was halt geht ist jetzt die Devise.
Mit 170er Puls laufe ich die letzten Meter bis zum Stadion. Meine Begleitung läuft noch 500m mit und macht Mut für den Stadioneinlauf.
Im Stadion kann ich nochmals zwei Läufer überholen. Die Pulsuhr piepst ganz bösartig an meinem Handgelenk. Der Stadionsprecher ruft meinen Namen und gratuliert! 2:20:51 zeigt der Zeitmesser - ich habs geschafft!
Hier die Ergebnisauflistung:
Position 1239, Startnr. 1109, Altersklassenplatz 41, Total 287, Bruttozeit 2:20:51, Nettozeit: 2:18:21, Min/km 6,33
Die reichlich zwei Minuten Differenz sind vom Startschuß bis zu dem Zeitpunkt als ich mit meinem Zeitchip die Startlinie überlaufen habe.
Das Frutti di Mare Rezept gibts bei Chefkoch.de



Posted on Jan 09, 2007 under Allgemein, Training |
9.1.2007 von simsa.
Zwei Wochen Lauffaulheit sind um!
Nachdem mich mein Hunger heute mittag Richtung Burger King trieb und der wie ein Stein im Magen liegende Wopper wieder raus, beschloss ich daheim “jetzt musst du los”!
Also, Schuhe an und ab in den “Bebbel”. Der Hund ist eine Augenweide. Wie sie im ruhigen Trap vorne raus läuft, ein echter “Zugpartner”. Den Gang zum Fast Food bereue ich augenblicklich. Gott, tut der Magen weh. Der Wopper hopft wie ein Stein in meinen Eingeweiden herum.
Der Puls ist, trotz moderater Geschwindigkeit, zu weit oben. Heute macht mir das Laufen zu schaffen. Zusätzlich habe ich 14° Außentemperatur unterschätzt. Ich fange an zu schwitzen in der viel zu dicken Laufjacke.
Die Zeit will heute garnicht vergehen. Irgendwann sind die 60 Minuten dann doch voll. Meine übliche Runde, die ich in dieser Zeit laufe, habe ich heute nicht annähernd geschafft. Dir restliche Strecke bis nach Hause lasse ich es dann ruhigen Schrittes angehen.
Ich lauf lieber wieder regelmässig. Zwei Wochen Pause ist eindeutig zu lang.