und nun?
Posted on Okt 23, 2008 under Allgemein | 2 KommentareWie gehts jetzt weiter?
Zum Glück heißt der Blog ja “Marathon-Trainings-Blog” und nicht “nach-dem-Halbmarathon-aufgehört”
Heute im Frühnebel ging ich das erste mal seit dem Lauf wieder “auf Strecke” und fror prompt das erste mal. So richtig! An den Beinen! Fast die halbe Strecke! Dazu kam noch, das die Hände ebenfalls ´ne ganze Weile kalt blieben. Ich entschied mich also spontan für die kleine Runde mit etwas schnelleren Schritten.
Während ich also so frierend vor mich hin lief, überlegte ich, wie das mit dem Training nun weitergeht. Der strenge Trainingsablauf des “von 0-auf-42″ Plans ist für mich schwer einhaltbar. Immer wieder gibt es Tage, an denen die Tiere wichtiger sind und ich vollkommen geschafft heimkomme, weil ich bereits Kilometer auf den Wiesen zurückgelegt habe. Das muß ich also irgendwie lockern. Was allerdings nicht so weitergehen kann ist die Laufgeschwindigkeit. Vor knapp zwei Jahren war ich gute 13 Minuten schneller! Eigentlich wollte ich mich mit meinem Lauf gegen 2:00 bewegen, bevor ich den Marathon in Angriff nehme.
Geplant sind nun also mind. 4x pro Woche laufen. Abwechselnd die langsamen langen und die kurzen schnellen Lauftage. Auch die kurzen Laufrunden werde ich aber möglichst um die sechzig Minuten ansiedeln. Das wird dem Festtagsspeck (der zwangsläufig bald aufmarschieren wird) Einhalt gebieten. Die schnellen Läufe werde ich nun doch mit höherem Puls angehen. Bei beiden Halbmarathons habe ich gemerkt, das auch ein Puls von 160 für mich machbar ist, ohne das ich verschwitzt und mit hochroter Rübe laufe. Und ich Endeffekt habe ich gemerkt: es gibt Leute, die nehmen das mit der Pulsuhr garnicht so genau, die laufen tatsächlich nach “Gefühl”. Es gab sogar welche die sind in Dresden ohne Pulsuhr Marathon gelaufen.
An denen werde ich mir nun hin und wieder ein Beispiel nehmen.
Als langfristige Planung sehe ich den Start beim “Oberelbe-Marathon”. Ebenfalls auf der Halbmarathon-Distanz. Dort werde ich versuchen, mich wieder in die andere Richtung zu bewegen, was die Zeit angeht. ![]()



