Posted on Mai 18, 2008 under Allgemein, Training |
Eigentlich, so fand das “kleine Teufelchen auf meiner Schulter” habe ich heute ab fünf Uhr morgens schon “Alternativsport” gehabt.
Aber einmal wach und irgendwie am rotieren ging die 50 Minuten Runde auch noch. Also die Hunde geschnappt und ab in den Nachbarort. Dorthin wo die Weinberge beginnen.
Meine Runde beginnt gleich bergauf, der Puls ist genauso schnell ob. Abwärts laufen ist immer irgendwie schöner. Nächster Berg, Querweg. Soll ich den schon einschlagen oder nochmal den Berg runter? Das Teufelchen ist immer noch da und mault: “jetzt Berg runter ist später Berg rauf, gell!”. Trotzdem, einmal noch! Unten angekommen, nehme ich den nächsten Querweg. Ganz hinten in den Pfälzer Bergen sammelt sich ein Gewitter. Es wird immer schwüler. Mir babbt die Jacke am Rücken. Super, wieder mal falsch angezogen!
Ich laufe jetzt wieder mal einfach nach Gefühl, aber einem Puls von > 150 laufe ich aber, da mein Finger beginnt pulsierend zu schmerzen. Hammer auf auf den Finger ist halt nicht jederfraus Sache.
Es zieht immer mehr zu und ich bin irgendwie ganz schön weit weg vom Auto. Wenn es jetzt anfängt zu regnen, stehe ich mitten in den Weinbergen! Ich schlage den Rückweg ein. Die nette Nike+ Stimme verkündet, das ich mein Trainingsziel erreicht habe. Ich laufe die letzten paar Meter bis zum Auto dann trotzdem und sogar ziemlich schnell, aber irgendwie hats gepasst. Gut im Takt mit der Atmung, im Gleichschritt mit den Hunden - die wollen wohl auch nicht nass werden 
Posted on Mai 17, 2008 under Allgemein, Training |
Strohwitwe sein hat nicht nur den Vorteil, alleinige Herrscherin über die Fernbedienung zu sein, um z.B. ohne Kommentare “Desperate Housewives” (”kommt nix g´scheites?”) gucken zu können.
Nein, endlich ist Zeit um mal zu experimentieren, mit welchen Lebensmitteln lässt es sich laufen und bei welchen ist es angebracht auf der Couch zu bleiben. In dieser Woche werde ich mich also häufiger über meine Nahrung im Zusammenhang mit dem Trainingsplan auslassen.
Denn in dieser Woche kann ich solche exotischen Dinge wie selbstgemachten Kefir (”ist das schlecht?”) trinken und niemand ist da, der durch sein Essverhalten (”ich hab aber jetzt Hunger. Ich mach die Bratwurst jetzt auf´n Grill. In 50 Min. bin ich verhungert..”) meine Trainingspläne torpetiert. Wer schon mal mit einer hüpfenden Grillwurst im Magen versucht hat zu laufen, weiß von was ich schreibe!
Die erste Zwischenmahlzeit, mit der es sich prächtig laufen lässt ist selbstgemachter Milchkefir.
So wie heute die 40 Minuten zum Beispiel. Ganz nach Gefühl diesmal, ganz ohne auf die Pulsuhr zu gucken. Highlight meiner Runde: “fliegender Dackel”.
Das “frei Schnauze” laufen hat sich auch auf den Puls ausgewirkt. Ich war mal “flott” unterwegs: AVG 137/MAX 152
(+) schöne Runde, durch Wald und Feld - dazu noch schnell, nach 41:32 stehe ich wieder vor´m Haus
(-) “fliegender Dackel” ist ein Dackel der an der Flexileine so ruckartig zurückgezogen wird, das er keine Bodenhaftung mehr hat. Alles nur weil man Hundekontakt vermeiden will 
Posted on Okt 31, 2006 under Allgemein, Training |
31.10.2006 von simsa.
Die kleine 40 Minuten Runde “schrubbe” ich gleich morgens runter. Es ist nun früher hell, ideal zum laufen. Dafür ist es dann kalt, das einem der Atem stockt.
Bevor ich richtig anfange zu frieren, laufe ich los. Heute mal ohne aufwärmen und dehnen. Dazu ist es mir zu kalt. Zum Glück hält das Gefühl nicht lange an.
Ich nehme die Strecke heute locker. Habe eh den Brustgurt vergessen. Eine Überprüfung der Herzfrequenz ist daher nicht möglich. Muß ich doch tatsächlich mal selbst drauf achten und in mich reinhorchen

Heute begleitet mich Musik von den Beatles, Nirvana und den Gorillaz.
Die Uhr sagt heute also nicht viel.
40:38.4/00AVG