zweiter Trainingsplan, erste Woche

Posted on Mai 04, 2008 under Allgemein, Training | No Comment

…und nur einmal faul gewesen!
Heute bei Superwetter haben wir gemütlich die 50 Minuten erlaufen. Sonne und kühlender Wind motivieren. Nicht nur uns, sondern hunderte von Familien, Spaziergänger und Radfahrer. In solchen Momenten freue ich mich auf die zweistündigen Mammuttouren, die dann wieder durch die Weinberge gehen. Dort entlang, wo sich kein Radfahrer hin verirrt :)
Nach zwanzig Minuten könnte ich was zu trinken brauchen. Das erste mal in diesem Jahr! Natürlich stehen die Getränke daheim! Nächstes Wochenende ist für Erin also Schluß mit lustig im Dreck wälzen. Dann wird sie wieder mit Geschirr und Wasserflaschen bepackt laufen dürfen!

(+) neuer Powersong
(-) Durst!
Fazit für diese Woche: Donnerstag (Tag der Arbeit) ausnahmsweise nicht gelaufen, irgendwie war ich zu lethargisch um zu laufen. Ansonsten waren die Läufe gut. Sonnenwetter motiviert, treibt aber auch den Puls hoch.

lauf ich davon?

Posted on Okt 30, 2006 under Allgemein, Training | No Comment
Jemand schlaues sagte mal: die Hälfe der Läufer, läuft um etwas zu finden. Die andere Hälfte läuft vor etwas davon.Am Wochenende war Seminar und ich zu faul zwischendurch heim zu fahren um zu laufen. Also verschob ich den 2 Stunden-Lauf auf diesen sonnigen Montag.
Gleich morgens ging es los. Nebligen Atem vor uns herschiebend machten Hund und ich uns auf den Weg in die nächste Kleinstadt.
Auf den Weg nahm ich den obigen Satz mit um darüber nachzudenken.
Wenn daheim die Luft brennt, ziehe ich meine Schuhe an. Noch lieber als sonst. Also laufe ich davon? Kann man den wirklich davonlaufen? Aber auch: wie oder was kann man denn “finden” beim laufen?
Einen Fuß vor den anderen zu setzen hat etwas von Meditation. Nach der ersten Stunde ist der Kopf leer. Was spielt es auch für eine Rolle, ob man wegläuft oder nicht. Ich “horche” wie es meinen Füßen geht, “frage” meine Knie ab, ob die Belastung okay ist, spüre die Oberschenkelmuskulatur. Ich kontrolliere meinen Atem, verinnerliche die Schritte. Die Sonne lacht auf uns herab und es wird langsam wärmer.
Der Hund überträgt seine Lebensfreude auf mich. Wenn ich sehe, wie sie sich genüsslich nach 10km in irgend etwas wälzt, kann ich nicht anders - ich muss lächeln.
Nach weiteren Minuten meldet sich das Schultergelenk kurz. So wie letzten Sonntag auch. Nach einigen Metern ist das wieder vorbei.
Eine Stunde vierzig Minuten.
Ich spüre Durst. Mist, nix zu trinken mitgenommen. Habe geglaubt “bei der Kälte brauchste nix trinken”. Das holt mich jetzt ein. Nun, die letzten Minuten werde ich auch noch schaffen.

Nach 1:58.50 stehe ich wieder vor der Haustür. Was zeigt die Uhr?

1:58.50/156AVG/1144kcal